Wann Sie Ihren Hund kastrieren oder sterilisieren sollten: Rassenspezifische Aspekte
Seit Jahrzehnten sagten Tierärzte: "Kastrieren Sie sie mit 6 Monaten." Neue Studien der UC Davis haben das Spiel verändert. Eine frühe Kastration bei großen Hunden ist mit Gelenkproblemen und Krebs verbunden.
Der Wachstumsfaktor
Geschlechtshormone (Testosteron/Östrogen) sagen den Knochen, wann sie aufhören zu wachsen.
- Frühe Kastration: Die Knochen wachsen länger als beabsichtigt. Dies verändert die Gelenkwinkel.
- Ergebnis: Höheres Risiko für Hüftdysplasie und Kreuzbandrisse (CCL).
Kleine Rassen (Unter 20 lbs)
- Empfehlung: 6-9 Monate.
- Warum: Kleine Hunde erreichen frühzeitig die Skelettreife – oft im Alter von 8-10 Monaten. Die Gelenkrisiken, die mit einer frühen Kastration verbunden sind, sind in dieser Größenkategorie minimal.
- Rassen: Chihuahuas, Toy-Pudel, Yorkshire Terrier, Malteser, Pomeranians, Dachshunde.
- Hinweis: Weibliche Hunde kleiner Rassen können vor ihrer ersten Läufigkeit sterilisiert werden, mit geringem orthopädischen Risiko und dem größten Schutz vor Krebs.
Mittlere Rassen (20-50 lbs)
- Empfehlung: 9-12 Monate (männlich); konsultieren Sie Ihren Tierarzt für weibliche Hunde.
- Warum: Mittlere Rassen fallen in eine Grauzone. Sie benötigen länger, um zu reifen als kleine Rassen, tragen jedoch nicht die gleichen Gelenkrisiken wie große Rassen. Der Zeitpunkt hängt von der individuellen Wachstumsrate des Hundes und den Rasseveranlagungen ab.
- Rassen: Beagles, Cocker Spaniels, Border Collies, Bulldogs, Australian Shepherds, Standard Schnauzers.
- Weiblich-spezifischer Hinweis: Für Rassen mit höherer Krebsveranlagung (wie Cocker Spaniels) empfehlen viele Tierärzte immer noch, vor der ersten Läufigkeit zu sterilisieren. Für Rassen mit bekannten Gelenkschwächen kann es besser sein, bis 12 Monate zu warten.
Große Rassen (50-90 lbs)
- Empfehlung: 12-18 Monate.
- Warum: Retriever, Schäferhunde und Rottweiler benötigen Geschlechtshormone, um ihre Wachstumsfugen
